Bye Bye Bulgaria

Samstag 13:00 Uhr ich mache mich auf den Weg nach Sofia, von dort aus geht es via Flieger nach Berlin und dann weiter nach Hause

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Tag 9 ~ Freitag

Zu heute gibt es nicht viel zu berichten. Es hat die ganze Nacht geregnet und ist kalt 😦

Um 11:00 sind wir zu den Hunden gefahren um sechs Junghunde ins Auto zu laden und mit ihnen zum Tierarzt zu fahren. Dazu noch ein großer Hund und zwei Katzen. Das war vielleicht ein Prozedere. Keiner wollte dableiben wo er sollte und letztendlich habe ich mur die Rückbank mit den sechs kleinen geteilt.

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Chaos pur sag ich euch, vorallem die dann einzeln wieder rauszupflücken um sie zum Arzt zu bringen 😦

Um 19:30 waren wir wieder zu Hause. Da musste dann noch der Alltagstress bewältigt werden

Tag 8 ~ Donnerstag

Die erste Woche ist um und das wurde heute scheinbar gefeiert.

Ich hatte die Nacht kaum geschlafen, da die kleinen Katzen es sehr lustig fanden die Nacht fangen zu spielen. Das kann ganz schön lange gehen, vorallem ist es ganz schön laut.

Also rechtzeitig aufstehen, denn hunger hatte ich auch. Ich mir also erstmal ein Brot geschmiert, da meinte Kati „später frühstück spezial bei Hunde“ nützt ja nichts, ich hatte jetzt hunger. Hab dann aber nur ein Brot gegessen.

Zeitig ging es los nur irgendwie in die falsche Richtung. Schnell wusste ich auch warum, wir haben noch eine Freundin abgeholt.

Bei den Hunden angekommen, fiel mir auf, wie gut sich jetzt bei mir schon eine Art Routine eingeschlichen hat. Näpfe einsammeln, ausspülen, frisches Wasser verteilen. Währenddessen wurde der Frühstückstisch gedeckt.

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Und das gab es leckeres

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Mit Reis gefüllte Weinblätter dazu ein leckerer Tomatendipp. Fritiertes Brot „miziki“ mit sauleckeren Fruchttunke und Erdbeeren. Es war sehr sehr lecker. Aber ich war danach auch echt voll. Am liebsten hätte ich noch ne Runde geschlafen, aber es gibt noch genug zu tun.

Wäsche waschen Teil 2 🙂
Ich hatte ja schon den Waschplatz gezeigt, nicht aber den genialen Ausblick, der schaut so aus

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Weite und Ruhe soweit man schaut….

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Waschaktion ist ja echt was für mich 🙂 wer mich kennt, weiss das ich noch nicht mal Abwaschen kann ohne danach selbst wie gebadet auszusehen. Wäsche waschen am Kanal ~ ich hätt das vielleicht im Bikini machen sollen 🙂 Zum Glück war es angenehm warm und meine Trekkinghose sehr schnell trocken.

Gegen späten Nachmittag, hat Kati ihre Freundin nach Hause gebracht und die Katzen zu Hause versorgt. Ich habe in der Zeit noch ein bissel aufgeräumt und geputzt.

Dann hab ich mir noch etwas Essen geschnappt und bin Mittagspause am Kirschbaum machen gegangen. Es hatte keine fünf Minuten gedauert und ich war eingeschlafen.

Am Abend hat Kati mich dann noch „entführt“ sie ist mit mir auf einen Berg gefahren zu einer irrsinnig beleuchteten Kirche

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Tag 7

Heute hat Kati mich schon vormittags zu den Hunden gebracht. Ich war darüber etwas überrascht, da wir sonst immer erst später hochfahren, aber es hat mich auch gefreut.

Decken und Wintermäntel waschen.

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Hier gibt es wirklich noch Winter! Kati hat mir erzählt, das sie im Winter hier nicht mit dem Auto hochkommt. Viel zu viel Schnee, sie muss dann alles Schulter und stampft dann hier hoch. Meine Hochachtung davor!

Zwinger sauber machen und einen nach dem anderen rausholen um eine Runde zu laufen und toben. Die sind so süß die kleinen und ich hoffe sehr, sie finden schnell ein neues zu Hause!

Zur Mittagspause hab ich mir ein Plätzchen unterm Kirschbaum gesucht.

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Der ein oder andere Hund schaut mal vorbei. Lediglich Bari liegt die ganze Zeit bei mir.

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Tag 6 ~ Dienstag

Heute fing der Tag spät für mich an. Abe mit einem geilen Frühstück

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Das ist so eine Art Strudel oder Yufka Teig, geschichtet wird das normalerweise mit Spinat und Schafskäse. Für mich in vegan mit Kartoffelfüllung. Sehr lecker!

Wir haben heute den einen Raum im Katzenhaus geputzt und desinfiziert. Gefühlte zwei Liter Chlor ging dafür drauf. Obwohl wir mit Mundschutz gearbeitet haben, ging es ganz schön auf die Lunge. Nach 1,5 Stunden hat Kati mich aufgefordert Pause zu machen. Die habe ich dazu genutzt mir einen von den kleinen zu schnappen und spazieren zu gehen. Letztendlich bin ich dann mit acht Hunden unterwegs gewesen. Ohne Leine, ohne Zischen, was dazu wohl der liebe Milan gesagt hatte 🙂

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Tag 5 Montag

Am Montag fuhren wir schon früh nach Plovdiv. Es ging mal wieder zum Tierarzt. Heute hatten wir vier Katzen dabei. Zwei wurden kastriert, zwei untersucht. Bei Hector wurde heute nach 40 Tagen die Magensonde entfernt. Seine Wunde im Maul ist super verheilt und er hat in den letzten Tagen auch schon angefangen wieder selbstständig zu fressen. Das schlucken fällt ihm noch etwas schwer, aber auch das hat er sicherlich schnell wieder drauf. Tapferer kleiner Kerl.

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So sieht übrigens die Praxis von draussen aus:

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Wäre das Medizinzeichen nicht da, ich würde es für eine Zoohandlung halten 🙂 Süß finde ich den kleinen Garten, mit Brunnen und Kaffeeautomaten.

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Auch von drinnen wirkt es ersteinmal nicht wie eine Praxis ~ oder?
Aber die sind hier schon gut ausgerüstet. Computer Blutanalyse in zwei Minuten, Biochemie, EKG. Alles machbar.

Da hier nicht mit Terminen gearbeitet wird, waren wir heute sechs Stundrn vor Ort. Wie schon geschrieben, habe ich die Zeit u.a zum cachen genutzt.

Tag 4

Das meiste wurde ja schon geschrieben 😦

Eigentlich wollte ich euch mein leckeres Mittag zeigen:

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Manja (oder wie auch immer geschrieben)  heisst wohl Eintopf, denn erst gab es Kartoffelmanja und heute Bohnenmanja. Dazu leckere Zucchini und mein Favorit kalte Gurkensuppe. Die ist der Hammer!

Nach der ersten Aufregung bzgl. Rich habe ich noch mal mit dem Tierarzt telefoniert. Er war wirklich überrascht, das Rich jetzt auf einmal tot ist, er hätte damit nicht gerechnet. Allerdings hat er jetzt das Röntgenbild vorliegen und leider führten hier wohl verschiedene Faktoren zum Tod. Erstens hatte er eine Lungenentzündung, dazu ~~~ und wie es aussieht auch Tumore in der Lunge. Dazu die bekannte Herzerkrankung und das Alter. Einfach keine gute Kombination. Ich weiss nicht, ob sich der Arzt zu sehr auf seine fakten beruht hat und damit das offensichtliche übersehen hat. Vielleicht hätte er unter anderem Umständen tatsächlich noch was machen können. Ich weiss es nicht.

Da einige Rückfragen kamen, natürlich bin ich auch traurig. Aber ich bin auch realistisch. Jedes Leben ist irgendwann zu Ende.

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Durch die ganze Aktion konnten wir oben heute nicht mehr viel machen. Ein Grab musste gegraben werden. Was sehr anstrengend war und die Tiere mussten gefüttert werden.

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